Kommissar Kluftinger – Milchgeld

Kommissar Kluftinger’s Milchgeld ist schon einige Jahre alt, dennoch bin ich erst kürzlich auf ihn gestoßen und möchte an dieser Stelle mal kurz über dieses Buch schreiben. „Klufti“ ist ein Kommissar aus dem Allgäu, der das Verbrechen in seiner Heimat bekämpft, ohne sich selbst jemals untreu zu werden. Ohne die aufgesetzte Heimat-Sentimentalität eines Musikantenstadels ermittelt der Kommissar höheren mittleren Alters mit seinen Kollegen rund um seinen Heimatort Altusried, was dazu führt, dass er den speziellen Charme der Bevölkerung (an dieser Stelle verallgemeinere ich mal frech alle) auch immer wieder seinem Leser ungewollt nahebringt. Dies liegt auch daran, dass das Autorenduo Kobr & Klüpfel selbst in Altusried wohnhaft ist, so dass hier auch eine kleine Liebeserklärung an ihre Heimat zu erkennen ist. In seinem ersten Fall Milchgeld klärt er den Mord an einem Food-Designer auf, dessen Berufsbezeichnung ihm bereits ersten Anlass zur Erbosung über die „Verhunzung“ der deutschen Sprache liefert. Das Buch ist eine leichte Lektüre und schnell gelesen, spannend und macht Lust auf mehr. Deshalb ist es gut, dass mittlerweile bereits mehrere Nachfolgewerke erschienen sind, in welchen der Kommissar weitere Fälle in seiner Heimat aufklärt. Wer für diese Art von Humor gepaart mit der gesunden Spannung eines leichten Kriminalromanes etwas übrig hat, kann es ruhig einmal riskieren, ein Buch dieser Reihe zu lesen.

3 Gedanken zu „Kommissar Kluftinger – Milchgeld“

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